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Kritisches über „Gedanken zum Untergang“ der DDR - Teil 3 von 3

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diskussionsbeitrag

vom Kollektiv zur Förderung der 
wissenschaftlichen Weltanschauung

 

Die Beschreibung Walter Ulbrichts und des NÖSPL durch Kotulla ist durchweg positiv, fast apologetisch. Richtig und wichtig ist, Ulbricht als proletarischen Revolutionär und Antifaschisten zu würdigen und das NÖSPL als einen alternativen Versuch darzustellen, der die Produktivkraftentwicklung mit den Mitteln politischer, ökonomischer und ideologischer Einflussnahme ins Zentrum der Auseinandersetzungen stellte. Doch eine kritische Würdigung muss die Kehrseite, die immanenten Gefahren und Widersprüche, herausarbeiten und deutlich kennzeichnen. Kotulla unterlässt dies vollständig. Das subjektivistische Hervorheben willkürlich gewählter Aspekte vernebelt die Dynamik der inneren Kämpfe und verhindert ein wirkliches fundiert-kritisches Verständnis der Triebkräfte und Konflikte innerhalb der DDR-Gesellschaft. Die weit in die Gesellschaft hineinwirkenden politischen, ökonomischen und ideologischen Auseinandersetzungen um Plan oder/und Markt stellt der Autor zudem einzig als Kämpfe zwischen führenden politischen Entscheidungsträgern dar. Dies verleiht der Darstellung eine auf Personen fixierte Form, die die wesentlichen Momente der gesellschaftlichen Erscheinungsformen verschleiert. Aus marxistischer Sicht ist die herausgehobene Persönlichkeit Ausdruck bestimmter gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse, niemals aber wesentlicher Gestaltungsfaktor. Der von Kotulla betriebene idealisierende Reduktionismus sollte seit Plechanows „Über die Rolle der Persönlichkeit in der Geschichte“ eigentlich längst ausgedient haben.

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Kritisches über „Gedanken zum Untergang“ der DDR - Teil 2 von 3

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diskussionsbeitrag

vom Kollektiv zur Förderung der 
wissenschaftlichen Weltanschauung

 

Trotz Gemeinsamkeiten keine Blaupause: historisches Analysedefizit oder die falsche Analogie von NEP – NÖSPL

In der DRF-Dezemberausgabe greift Reiner Kotulla in seinem Artikel „Gedanken zum Untergang“ auf Stalins Analysen der „Neuen Ökonomischen Politik“ (NEP) in der Sowjetunion der 1920er Jahre zurück, um die Reformpolitik Ulbrichts zu untermauern. Er zitiert Stalins Dialektik der „zwei Seiten“ der NEP: das begrenzte Zugeständnis an den Markt einerseits und die unbedingte Notwendigkeit der staatlichen Regulierung andererseits. Kotulla präsentiert diese Analyse nicht als historisches Dokument, sondern schließt mit der Behauptung, Stalins Aussagen zum Verhältnis von Plan und Markt seien „auch heute noch gültig“. Der Artikel endet abrupt, ohne eine aus den historischen Betrachtungen abgeleitete Schlussfolgerung oder konkrete Lehren für die Gegenwart zu formulieren. Dieser Exkurs ist jedoch der gravierendste Ausdruck seiner methodischen Fehler.

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Kritisches über „Gedanken zum Untergang“ der DDR - Teil 1 von 3

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diskussionsbeitrag

vom Kollektiv zur Förderung der 
wissenschaftlichen Weltanschauung

 

1. Kritik als Wissenschaft: Warum die „Gedanken zum Untergang“ den Sozialismus nicht denken, sondern verklären

Reiner Kotullas „Gedanken zum Untergang“ in der Dezemberausgabe der DRF haben zweifellos das Verdienst, ein wichtiges und oft tabuisiertes Thema – die inneren Reformdebatten der DDR – wieder auf die Tagesordnung gesetzt zu haben. Sein Artikel kann als Diskussionsimpuls dienen; als marxistisch-leninistische Analyse ist er nicht nutzbar. Es ist ein plausibel scheinendes Erklärungsschema: die DDR, der erste deutsche Arbeiter- und Bauernstaat, sei vor allem an der unduldsamen Feindschaft des Westens zugrunde gegangen. Dieser These widmet sich Reiner Kotulla und liefert damit ein Lehrstück darüber, wie Geschichte durch vereinfachende Narrative entstellt statt erhellt werden kann.

Eine Prüfung von Kotullas „Gedanken über den Untergang“ der DDR offenbart weniger einen einfachen Streit um Fakten als vielmehr ein grundlegendes methodisches und politisches Dilemma: wie kann die Geschichte des real existierenden Sozialismus kritisch gewürdigt werden, ohne in apologetische Verklärung oder pauschale Verdammung zu verfallen?

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Gedanken zum Untergang

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diskussionsbeitrag

 von Reiner Kotulla

Am 7. Oktober 1949 begann, was vierzig Jahre später der Konterrevolution zum Opfer fiel und Peter Hacks, den bedeutenden Dramatiker, sagen ließ: „Die DDR ging nicht an ihren Fehlern zugrunde, sondern daran, daß der Westen sie nicht duldete.“

 

Sozialismus und Markt, geht das zusammen?

Bevor ich zu dieser Frage komme, ein paar Worte zum Schöpfer der Forderung, zur Persönlichkeit Walter Ulbrichts. Zu seinen Zielen und seinem Wirken gibt es zahlreiche Äußerungen. Aber nur wenige von ihnen würdigen ihn als historische Persönlichkeit der deutschen Geschichte und der Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung.

Geboren wurde er am 30. Juni 1893 in Leipzig. Er erlebte den Ersten Weltkrieg, war Teilnehmer der Novemberrevolution und aktiv am Aufbau der KPD beteiligt. Er war Parteifunktionär in der Weimarer Republik und gehörte zu den Kämpfern gegen den Faschismus – in der Illegalität und in den sowjetischen Schützengräben während des Zweiten Weltkriegs.

Nach Deutschland zurückgekehrt, trat er für ein besseres Leben der Menschen, für Frieden und gesellschaftlichen Fortschritt ein. Er starb am 1. August 1973.

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Empfang in der Botschaft der DVRK

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Rede des Botschafters der DVRK

 

Werter Genosse Torsten Schöwitz, Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands,

Liebe Genossen und Freunde,  

zunächst möchte ich auf dem heutigem Empfang Ihnen allen hier Anwesenden, meinen herzlichen Dank dafür aussprechen, daß Sie die erfolgreiche Durchführung des 9.Parteitages der Partei der Arbeit Korea beglückwünscht und durch verschiedene Aktivitäten ihre Solidarität für unsere gerechte Sache bekundet haben.

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Heute sind wir hier zusammengekommen, um den Erfolg des 9. Parteitages der Partei der Arbeit Koreas zu feiern. Der 9. Parteitag war ein historischer Meilenstein, auf der unsere Partei und unser Volk die errungenen Erfolge während des zurückliegenden 5 jährigen hartnäckigen Kampfes bilanziert und einen neuen Vorwärtsschritt begonnen haben, um eine noch glanzvollere Zukunft herbeizuführen.

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Über den Charakter des bürgerlichen Systems der heutigen Russischen Föderation, seine Interpretationen und einige aktuelle Aufgaben des ideologischen Kampfes der Kommunisten

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diskussionsbeitrag

Beschluss des Plenums des ZK der RKAP

Das fünfte Jahr dauert nun schon der Krieg der Russischen Föderation gegen den ukrainischen Faschismus und dessen westliche Drahtzieher an. Dabei vergessen wir nicht, dass das heldenhafte Volk des Donbass bereits seit 13 Jahren gegen die Faschisten kämpft. Wir vergessen auch nicht, dass die russische Regierung in den acht Jahren vor der Sonderoperation den Volksrepubliken des Donbass nur sehr dosierte Hilfe geleistet hat, sie in jeder Hinsicht im Bestand der Bandera-Ukraine gehalten hat, sich weigerte, ihre Unabhängigkeit anzuerkennen, die sogenannten Minsker Vereinbarungen abschloss und aktiv mit dem Kiewer Regime Handel trieb, indem sie ihm unter anderem auch strategische Güter lieferte.

Bei der Analyse des Verlaufs der Ereignisse stellen wir fest, dass die RKAP bereits mehrfach in ihren Dokumenten die Tendenzen in der Entwicklung der Lage und den Charakter der Sondermilitäroperation zutreffend eingeschätzt hat. Es wurde betont, dass der Kampf Russlands in der Sondermilitäroperation den grundlegenden Interessen der Arbeiterklasse sowohl Russlands, als auch der Ukraine und der ganzen Welt entspricht. Gleichzeitig wurde der bürgerliche Charakter des russischen Regimes und die unter bürgerlichen Verhältnissen unvermeidlichen reaktionären Tendenzen in Wirtschaft, Politik, Kultur und anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens hervorgehoben. Es ist zu betonen, dass sich die Russische Föderation als Erbe, Rechtsnachfolger und fast schon als Fortführer des Werks der UdSSR positioniert. Dies verzerrt auf internationaler Ebene die Wahrnehmung der heutigen Politik der Russischen Föderation in höchstem Maße. Oft weckt dies ungerechtfertigte Hoffnungen oder diskreditiert die UdSSR.

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Hoffnung zu wecken und einen Ausweg aus einer von Flammen umgebenen Welt aufzuzeigen, können und müssen die Völker, indem sie ihren Kampf führen

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Am 12. März 2026 fand auf Initiative der Kommunistischen Partei Griechenlands (KPG) eine Videokonferenz der kommunistischen und Arbeiterparteien der Länder des Nahen Ostens, des östlichen Mittelmeerraums und des Persischen Golfs statt.

An der Videokonferenz nahmen teil: die Algerische Partei für Demokratie und Sozialismus (PADS), die Kommunistische Partei Griechenlands, die Kommunistische Partei Israels, die Kommunistische Partei Jordaniens, die Tudeh-Partei (Iran), die Progressive Partei der Arbeitenden Zyperns (AKEL), die Palästinensische Volkspartei, die Kommunistische Partei Palästinas, die Kommunistische Partei Syriens, die Kommunistische Partei des Sudans und die Kommunistische Partei der Türkei.

In einer Pressemitteilung der Internationalen Abteilung des ZK der KPG zu den Ergebnissen der Telefonkonferenz heißt es:

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Internationaler Frauentag – Vor der Feier steht der Kampf

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Frauentag-Welt-umarmt-r„Wir können uns dieses System einfach nicht mehr leisten“, erklärt Friedrich Merz. Doch sein „Wir“ ist nicht unseres. Es ist das „Wir“ der herrschenden Klasse – jener, die den Sozialstaat weiter abbauen, die Krisenlasten auf die Werktätigen abwälzen und Profite sichern wollen.

Unser „Wir“ ist ein anderes. Wir – die Frauen, die Arbeiterinnen, die Mütter, die Pflegerinnen, die Verkäuferinnen, die Erwerbslosen, die Migrantinnen – sind Teil der international ausgebeuteten Arbeiterklasse. Und wir sagen: Dieses System können und wollen wir uns tatsächlich nicht mehr leisten. Denn es beruht auf Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung – und Frauen tragen dabei eine doppelte Last.

Doppelte Ausbeutung: Frauen leisten nicht nur Lohnarbeit – meist schlechter bezahlt, häufiger in Teilzeit und prekären Beschäftigungen. Sie stemmen zugleich den Großteil der gesellschaftlich notwendigen Sorgearbeit: Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Haushaltsarbeit. Milliarden Stunden unbezahlter Care-Arbeit sichern tagtäglich das Funktionieren dieser Gesellschaft – ohne Lohn, ohne ausreichende Anerkennung. Das Kapital spart hier Kosten, indem es die Reproduktionsarbeit ins Private verlagert – und damit überwiegend auf Frauen abwälzt.

Gewalt, Sozialabbau und Entrechtung: Die Gewalt gegen Frauen nimmt zu. Hunderttausende werden jährlich Opfer häuslicher Gewalt. Ökonomische Abhängigkeit, steigende Mieten, unsichere Jobs und Sozialabbau verschärfen ihre Lage. Erkämpfte Rechte stehen unter Druck – ob beim Schutz vor Gewalt, bei reproduktiven Rechten oder bei der sozialen Absicherung. Wenn gekürzt wird, trifft es zuerst die sozialen Bereiche, in denen Frauen arbeiten und auf die sie angewiesen sind.

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Gemeinsam gegen Aggression und Krieg!

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Liebe Genossinnen und Genossen!

Wir bitten Sie, diesen Aufruf zu unterstützen und ihn über Parteikanäle und in den Medien so weit wie möglich zu verbreiten.

Bitte teilen Sie uns Ihre Entscheidung mit.

Internationale Abteilung des Zentralkomitees
der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation

 

Gemeinsam gegen Aggression und Krieg!

Erklärung des Rates der linkspatriotischen Kräfte Russlands

Die beunruhigenden Anzeichen für weltweite Instabilität nehmen zu. Das Jahr begann mit der Invasion der USA in Venezuela und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores. Dieser verräterische Akt internationaler Banditentum wurde weltweit verurteilt und findet nicht einmal bei Washingtons Verbündeten in Europa Unterstützung.

Die US-„Justiz” versucht, Anklagen gegen den Präsidenten Venezuelas zu formulieren. Es ist ganz offensichtlich, dass es dafür keine Gründe gibt. Darüber hinaus genießt Präsident Maduro nach allen Normen des Völkerrechts Immunität vor Strafverfolgung.

Beflügelt vom Erfolg seines Piratenüberfalls auf Venezuela hat Trump den Druck auf Kuba verstärkt. Die Energieblockade wird verschärft. Der Druck wächst in alle Richtungen. Aber die Insel der Freiheit hat schon mehrmals bewiesen, dass sie in der Lage ist, bewaffneter Aggression entschlossen entgegenzutreten. Da Trump dies weiß, setzt er auf die wirtschaftliche Erstickung Kubas.

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Hände weg vom Iran! - Nieder mit dem US-Imperialismus!

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Die heutigen massiven Luftangriffe der USA und Israels auf den Iran stellen eine offene Kriegserklärung gegenüber einem souveränen Staat dar. Der erste Angriff auf Teheran erfolgte mit Tomahawk-Raketen von US-Kriegsschiffen im Golf von Oman. Das Regime in Washington kündigte zugleich an, die Bombardierungen über mehrere Tage fortzusetzen.

US-Präsident Donald Trump rief darüber hinaus offen zu einem Machtwechsel im Iran auf – ein eindeutiger Beweis dafür, daß es um Regime Change und nicht um „Sicherheit“ oder „Verteidigung“ geht. Die anschließenden Raketenangriffe Irans auf israelische Ziele und US-Militärstützpunkte sind die Reaktion eines angegriffenen Landes, das sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnimmt.

Dass westliche Regierungen ausgerechnet diese Reaktion verurteilen, während sie den ursprünglichen Angriff relativieren oder rechtfertigen, offenbart die Doppelmoral imperialistischer Politik.

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Ziegenhals: Gedenken anläßlich des 93. Jahrestags der Illegalen ZK-Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals am 7.2.1933

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Freundeskreis-Ernst-Thlmann Ziegenhals-eV-72dpiAm Gedenkstein in Ziegenhals bei Berlin erinnerten wir Anfang Februar an die illegale Tagung des Zentralkomitees der KPD vom 7. Februar 1933. Hier analysierte Ernst Thälmann den Faschismus als offene Diktatur des Kapitals und rief zum organisierten Widerstand der Arbeiterklasse auf – wenige Tage vor seiner Verhaftung.

Dieser Ort steht bis heute für den organisierten Widerstand der Arbeiterklasse gegen Faschismus und Krieg.

Zu Zeiten der DDR befand sich hier eine staatlich anerkannte antifaschistische Gedenkstätte, die diesen historischen Ort bewahrte und öffentlich zugänglich machte. Nach dem Ende der DDR wurde diese Gedenkstätte von den neuen Machthabern geschliffen und abgerissen – ein Ausdruck antikommunistischer Geschichtsrevision.

Daß heute nur noch der Gedenkstein an diesen Ort erinnert, zeigt: Erinnerung ist umkämpft.

Unser Gedenken gilt nicht nur der Geschichte von 1933, sondern auch der Verteidigung des antifaschistischen Erbes gegen Verdrängung und Vergessen.

Danke an den Freundeskreis „Ernst Thälmann“ e. V. Ziegenhals-Berlin für die jährliche Organisation der Veranstaltung.

Im Folgenden stellen wir die Rede von Torsten Schöwitz, Vorsitzender der KPD, ein:

 

Rede des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) – Torsten Schöwitz

Liebe Antifaschisten,

Liebe Genossinnen und Genossen, 

Liebe Freunde Ernst Thälmanns und seiner Partei, der Kommunistischen Partei Deutschlands,

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Trumps Streben nach Weltherrschaft zum Scheitern verurteilen!

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Appell des Vorsitzenden des Zentralkomitees
der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation

Präsident Trump hat von den ersten Tagen des neuen Jahres 2026 an seine Maske des Friedensstifters fallen lassen und gezeigt, dass sein wahres Ziel Erpressung und globale Vorherrschaft sind. Dabei hat er sich als weitaus aggressiverer US-Präsident erwiesen als sein Vorgänger Biden, den Trump gerade wegen seiner außenpolitischen Abenteuer heftig kritisiert.

Nach dem Angriff auf Venezuela und der beispiellosen Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro erklärte Trump, beflügelt von der scheinbaren Leichtigkeit des „Sieges“, ganz Lateinamerika zu seinem Eigentum. Er verkündete, dass es den Ländern Europas und Asiens verboten sei, auf diesem Kontinent eigenständige Aktivitäten durchzuführen. Gleichzeitig warnte er, dass Mexiko, Kuba und Kolumbien die nächsten Opfer der Aggression werden könnten.

Herr Trump hat offensichtlich nicht vor, sich mit Lateinamerika zu begnügen. In Asien hat er sich bereits als Hauptunterstützer des Angriffs Israels auf den Iran hervorgetan. In Afrika hat er Luftangriffe der US-Luftwaffe auf Nigeria genehmigt und sich damit in den langjährigen Konflikt zwischen muslimischen Viehzüchtern und christlichen Bauern eingemischt. In Europa waren sogar die treuen Verbündeten der USA erstaunt und in Panik geraten, als Trump seine Absicht bekundete, Grönland von Dänemark zu übernehmen. In allen Kriegen der letzten 75 Jahre, beginnend mit dem Koreakrieg, waren die amerikanischen Falken bestrebt, sich auf eine maximale Anzahl von Verbündeten zu stützen. Trump glaubt jedoch so sehr an seine Allmacht, dass er nicht nur die Hilfe der Europäer ablehnt, sondern ihnen auch mit offensichtlicher Verachtung begegnet. Wenn Dänemark nun in der Frage Grönlands Widerstand leistet, würde sich die Welt nicht mehr wundern, wenn dessen Premierminister von der Gruppe „Delta“ entführt und gleichzeitig Kopenhagen bombardiert würde.

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